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| Südeifel:
Rueltzbechlay & Deiwelsinsel Wanderung |
| Bis
zum Aussichtspunkt Rueltzbechschloeff folgt ihr
dem ebenen Steinweg. Danach geht es steil eine Treppe
hinab in riesig hohe Felsengänge, in denen
man sich als Mensch winzig klein und unbedeutend
fühlt. Die Bäume wachsen hier mit besonders
langen Stämmen viel höher als auf freien
Flächen, um mit ihrer Krone der Sonne näher
zu sein. |
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Ein
besonders großer Fels heißt Deiwelsinsel.
Und das kam so: Die Menschen in früheren
Zeiten konnten sich die Entstehung der hohen Felsinsel
nicht mit natürlichen Ursachen erklären.
Sie machten für dieses Phänomen den
Teufel verantwortlich und nannten den Fels “Deiwelsinsel”
- Teufelsinsel.
Hier könnt ihr an den Felswänden verschiedene
Verwitterungsformen von Sandstein sehen. Zum Teil
ist er in Linien , zum Teil flächig oder
mit kugelförmigen Lchern ausgewaschen. Deshalb
ist der Weg überall bei den Felsen sandig.
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Am
Adlerhorst könnt ihr sehen, wie akrobatisch sich
manche Pflanzen im steilen Fels festklammern. Echte
Lebenskünstler!
Gleich dahinter in der Raiberhiel, der Räuberhöhle,
geht es auf kalten, steilen Leitern tief in den Fels
hinein und durch einen engen Gang auf den Weg unterhalb
der Felsen. Als nächstes kommt ihr zum Heroldt,
hier lebten schon in der Altsteinzeit die ersten Menschen
des Müllerthals. Im uralten Waldmassiv Mechelshead
und Schnellert könnt ihr an manchen Tagen die Unterschiede
im Waldklima zwischen Kiefernwald und Buchenwald spüren.
Wo ist es wärmer?
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Am Toit du Monde werdet ihr viele Sportkletterer sehen.
Hier ist der richtige Ort, um sich zu fragen, wie Sportklettern
und Naturschutz miteinander vereinbar sind. Sollte das
Klettern völlig verboten werden? Oder werden Tiere
und Pflanzen gar nicht gestört? Reicht es aus,
nur bestimmte Routen zu erlauben? Was denkt ihr ganz
persönlich? |
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| Die
Felsspalten im engen Tal Sieweschloeff sind Schutzraum
für seltene Tiere und Pflanzen. Sie sind Touristen
gewöhnt und halten sich nur in Felsnischen auf, die
irh vom Weg aus nicht sehen könnt. Bald dahinter
kommt ihr zu einem Aussichtspunkt. Doch der schöne
Ausblick lässt sich gar nicht so richtig genießen,
wenn man sieht, welche Schäden durch zu viele Besucherfüße
und alberne Zeichen entstehen, die in den weichen Sandstein
geritzt wurden. Kurz vor dem Ziel kommt ihr an die Wanterbaachschlucht,
eine urige kesselförmige Schlucht. Und wer dann noch
Kraft hat, kann sich am Parkplatz herrlich auf dem großen
Spielplatz austoben. |
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| Ausflugsbeispiel
aus: |
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| Für
die Ausflugsplanung: |
| Der
Pfad ist zwar nur 3 km lang, plant aber 2 - 3 Stunden ein,
damit ihr die interessanten Naturphänomene anschauen
und be-greifen könnt. Ihr müsst trittsicher und
schwindelfrei für diese Tour sein, sonst ist sie zu gefährlich
für euch. Einfach nur der Ausschilderung “Wanterbaach-Sieweschloeff”
folgen. Zur Vorbereitung hat der Naturschutzdienst der Forstverwaltung
Luxemburgs ein kleines Heftchen heraus gegeben, das ihr in
jeder Touristeninformation in der Region kostenlos erhalten
könnt.
Startpunkt:
L-6551 Parkplatz Martboesch bei Berdorf.
Anfahrt:
In Berdorf Richtung Martboesch fahren, dort ist zwischen Campingplatz
und Sportanlagen ein großer Parkplatz bei Berdorf
Barrierefreie
Alternative: Der kleine Lehrpfad “Op der Lay”
(“Auf dem Fels”) führt zum Aussichtspunkt
Rueltzbechlay. Bis dort ist der Pfad vollkommen eben, also
leicht mit Kinderwagen und Rollstuhl befahrbar.
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