| |
| Hohe
Eifel: Die Mühlsteinhöhlen bei Hohenfels |
 |
In
den Höhlen mit den tollen Namen “Schwedenfeste”,
“Borussiahöhle” und ”St.-Martin-Höhle”
im Mühlenberg, nördlich von Hohenfels, wurden wie
in einigen anderen Basaltbergen um Gerolstein früher
zur Gewinnung von Mühlsteinen Gänge in den Berg
getrieben. Die Mühlsteine wurden über Kopf aus dem
Gestein gehauen und zum Schluss ohne Sprengstoff aus der Decke
gelöst. Dazu wurden in die letzten Verbindungen Holzkeile
in kleine Löcher eingeführt, die durch Wässerung
aufquollen und schließlich die Steinstege sprengten.
|
|
Als diese Arbeit aufgegeben wurde, blieben Höhlen
zurück, die sich unter bestimmten Voraussetzungen in Eishöhlen
verwandelten. Dies geschieht, wenn lediglich eine Öffnung
existiert und der Boden bergeinwärts fällt. Unter
diesen Bedingungen kann die im Winter einströmende kalte
Luft im Sommer nicht von der leichteren Warmluft verdrängt
werden. |
 |
 |
Solche
Mühlsteinhöhlen/Eishöhlen befinden sich auch
im Birresborner Vulkan Kalem (10 km südwestlich
von Gerolstein, im Wald, immer offen) und im Rother Kopf
(4 km nordwestlich von Gerolstein, bei dem Ort Roth im Wald). |
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
| Für
die Ausflugsplanung: |
|
54570 Hohenfels-Essingen
Anfahrt:
8 km nordöstlich von Gerolstein an der B410
Frei zugänglich
Öko-Tipp:
Die Höhlen sollten von Dezember bis April nicht
besucht werden, weil sie Fledermäusen als Winterquartier
dienen |
|
|
|
|
| |
|
|
|