| |
| Vulkaneifel:
Das Vulkanhaus Strohn und die Strohner Lavabombe |
 |
Das
Vulkanhaus Strohn ist ein wirklich faszinierendes Haus,
für das ihr euch auch begeistern werdet: Schon
auf dem Vorplatz könnt ihr Steine zum Klingen bringen,
an Spielstationen lernen, wie welche Steine abgebaut
werden und eure Kräfte messen.
Ein
kleiner Bach plätschert munter über Schilder
mit Erklärungen zu allen Erdzeitaltern hinweg. |
 |
|
| Im
Erdgeschoss und Obergeschoss gibt es viele Stationen zum
Lernen, Rätseln und Ausprobieren zu allen Themen,
die mit Geologie und Vulkanismus zu tun haben. Alle Sinne
werden angesprochen. |
|
 |
An
der Erlebniswand werdet ihr 6400 km bis zum Mittelpunkt
der Erde geführt und erfahrt, was bei unserer Erde
und einem gewöhnlichen Pfirsisch gleich ist. Ihr
lernt den Unterschied zwischen Magma und Lava kennen,
spürt das Beben, wenn eine Lavaspalte ausbricht,
riecht Vulkangase und dürft eine Flamme mit Kohlendioxid
löschen. |
|
| Kaum
zu glauben, dass Lavakugeln so riesig sein können.
Die Lavabombe in Strohn ist 5 bis 6 m hoch, 4 m breit
und wiegt sage und schreibe 120 t. Sie wurde 1969 bei
Sprengungen im Steinbruch Wartgesberg entdeckt. Den pfiffigen
Leuten aus Strohn ist es dann sogar gelungen, dieses tonnenschwere
Naturungeheuer mit einer Planierraupe über gefrorenen
Schnee zum Ortsrand zu ziehen. |
 |
|
Ihre Entstehung war lange umstritten, reichten doch die vulkanischen
Kräfte in der Eifel nicht aus, eine derart große
Kugel durch die Luft zu schleudern. Eine Kernbohrung in die
Kugel brachte die Lösung: Während der Ausbrüche
des nördlichen Wartgesberg-Vulkans löste sich ein
Stück Kraterwand und rollte in den Schlot zurück.
Auf seinem Weg sammelte es glühende Lavafetzen ein, die
auf seiner Oberfläche festklebten. Beim nächsten
Ausbruch wurde es wieder nach oben transportiert, um dann
erneut herabzurollen. Dieser Vorgang ereignete sich mehrere
Male, bis die heutige Größe erreicht war. Irgendwann
wurde die Kugel von den übrigen Lavamassen in den Kraterwall
eingebaut, und erst durch den Abbau des Walls durch den Menschen
kam sie wieder zum Vorschein. |
 |
Schon
gewusst?
“Blinde Passagiere” heißen Gesteinsbrocken,
die bei einem Vulkanausbruch vom Magma aus der Tiefe
mit an die Erdoberfläche gerissen wurden. |
|
|
|
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| Ausflugbeispiel
aus: |
 |
|
|
| |
|
|
| Für
die Ausflugsplanung: |
| Hauptstraße
38, 54558 Strohn. Telefon 06573/953721 (Museum), 953720
(Café), Fax 953722. www.vulkanhaus-strohn.de.
info@vulkanhaus-strohn.de.
Anfahrt:
A1 Ausfahrt 122 Manderscheid über Gillenfeld.
Zeiten:
April – Okt Di – So 10 – 17 Uhr, Nov
– März Di – Sa 13 – 17, So 12
– 17 Uhr.
Preise:
2 €; Kinder 1,50 €; Familien ab 5 €.
Infos:
Gruppen können Führungen für 15 €
plus Eintrittspreis auch außerhalb der Öffnungszeiten
vereinbaren.
Hunger
& Durst: Im Vulkan-Café gibt es
von 10 bis 22 Uhr allerlei schmackhafte Snacks, selbst
gebackenen Kuchen und Getränke. Stilecht wäre
eine Lavabombe mit einem Vulkanfeuerdrink (der aber
nur für Erwachsene!).
|
|
|
|
|
|