Nördliche Voreifel: Rübenbauern und Badeseen
Am Zülpicher See

Im Städtedreieck Aachen - Köln - Bonn, südlich der BAB 4 und westlich der BAB 61 liegt die nördliche Voreifel. Im Osten liegt die Ville mit kaum mehr als 90 m Höhe, ansonsten ist es meist recht flach hier.

Die Einwohner nennen die Region liebevoll "Vürjebirsch - Vorgebirge". Aus deren Sicht ist die Eifel mit ihren bis zu 800 Höhenmetern eben ein echtes Gebirge und nicht nur ein Mittelgebirge, wie ihr es im Erdkundeunterricht gelernt habt.

Die Landschaft ist bestimmt durch Wiesen, Weiden und Felder, die sich in leichten Wellen bis zum Horizont dahin ziehen. Auf dem sehr fruchtbaren Land mit seiner dicken Löss-Schicht werden Zuckerrüben, Obst und Getreide angebaut. Und Mais: nicht nur zum Essen, auch als Maislabyrinth! (selbstverständlich nicht genmanipuliert) Maislabyrinth
Bubenheim Es lässt sich allenfalls erahnen, dass diese Landschaft - vor allem ganz im Norden - vor einigen Jahrzehnten zum Teil ganz anders aussah. Von den riesigen Braunkohlebaggern der Rheinbraun, die im Tagebau das Unterste zuoberst kehrten, ist hier nichts mehr zu sehen. Alles wurde sorgfältig rekultiviert, das bedeutet: neu begrünt. Aus vielen tieferen Löchern entstanden idyllisch gelegene Seen, Teiche und Tümpel. In und auf vielen davon darf gebadet, gesurft, getaucht, gesegelt, gepaddelt und gerudert werden. Also ein Paradies für die Wassersportler unter euch.

Und wer gerne entspannt radelt, kann hier in der Voreifel viele Radrouten finden, bei denen man ohne Bergritzel auskommt. Die Radwege verlaufen entweder über topfebene Strecken oder haben nur leichte Steigungen.
In Brühl allein kann man eine ganze Woche im Phantasialand, im Schwimmbad und den vielen Badeseen, in den Museen, in den Schlössern und im riesigen Schlosspark verbringen.

Im Zülpicher See
Seefest Düren mit seinen Sehenswürdigkeiten ist gleichzeitig das Tor zur Nordeifel: Hier könnt ihr von der DB in die Rurtalbahn einsteigen und bis Heimbach fahren. In Euskirchen warten ein tolles Museum und die Steinbachtalsperre auf Euch. Hier kreuzen sich auch die Bahnlinien von Köln und Bonn nach Bad Münstereifel und Trier.

Die Bahnanbindungen in die Voreifel sind im Vergleich mit der übrigen Eifel gut, denn von hier pendeln die Berufstätigen täglich in die Großstädte. Auch mit dem Auto ist man über die BAB 1, 4, 61 oder 553 schnell in der Region.

Leider hat diese Region keinen Platz mehr im Ausflugsführer "Eifel mit Kindern" gefunden, wird aber bestimmt im neu geplanten Band "Rheinland mit Kindern" auftauchen, versprochen!

 
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