Vulkaneifel: Maare und Vulkangestein
Holzmaar Für manchen ist die Vulkaneifel die "richtige Eifel". Für kaum eine Aktivität, die man sich für den Eifelurlaub vorgenommen hat, müsste man die Vulkaneifel verlassen. Hier liegen die Maare, an man sofort bei dem Begriff "Eifel" denkt. Die Städtchen Daun, Manderscheid und Gerolstein mit ihren erstklassigen Jugendherbergen sind weithin bekannt. Mineralwasser aus Daun und Gerolstein ist überall bekannt. Und wo sonst gibt es ein Mausefallenmuseum?

Natürlich gab es auch nördlich der Vulkaneifel Vulkanismus, zum Beispiel im Brohltal und unter dem Laacher See. Aber nirgendwo so "dicht an dicht" wie hier. Viele der Vulkankrater haben sich mit Wasser gefüllt, werden nun Maare genannt und sind beliebte Treffpunkte für Wanderer und Wassersportler. Die vielen unterschiedlichen Gesteine vulkanischen Ursprungs können im Geo-Center in Gerolstein bestaunt werden. Im Maarmuseum in Manderscheid und im Eifel-Vulkanmuseum in Daun wird die vulkanische Geschichte der Region auch recht anschaulich erklärt. Bei Strohn ist nach einem Vulkanausbruch vor Tausenden von Jahren eine riesige Lavakugel herunter gekommen. Doch nicht dass ihr denkt, unter dem Wallenborn bei Daun brodelt noch ein Vulkan: Das sind kalte Gase, ein Vulkanausbruch ist nach Auskunft aller Fachleute in den nächsten 20.000 Jahren nicht ernsthaft zu befürchten. Viel Zeit also noch, durch die schöne Vulkaneifel zu touren.

Der Maare-Mosel-Radweg führt quer durch die Vulkaneifel, von den großen Bahnhöfen Gerolstein, Kaiseresch und Wittlich am Rande der Region bestehen einige Busverbindungen zu den einzelnen Orten. Zudem gibt eine gute Autobahnanbindung. Wegweiser am Maare-Mosel-Radweg
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